Dr.in Luise Reitstätter
E: luise.reitstaetter@univie.ac.at
Luise Reitstätter ist Kulturwissenschaftlerin. Zu ihren Arbeitsfeldern zählen Praktiken der modernen und zeitgenössischen Kunst, kritische Museumswissenschaften und Ausstellungsforschung sowie Methoden für visuelle und materielle Kulturanalysen. Aufbauend auf ihrer kuratorischen Tätigkeit im internationalen Kunstbetrieb, promovierte sie 2013 mit einer Studie zur Ausstellung als Handlungsraum in Soziologie und Kulturwissenschaft („Die Ausstellung verhandeln“, transcript 2015). Seither arbeitete sie in zahlreichen Forschungsprojekten etwa zu Museumsmissionen und kultureller Teilhabe (PI „Recht auf Museum?“), Sprache und Bedeutungsstiftung in Ausstellungen (PI „Sag es einfach. Sag es laut.“, PI „Exhibit Labels in Use“), Sehnsuchtsbildern vom Land (Co-PI „Stadt-Land-Kind“, Stadt-Land-Bild“), oder Gemeingut/Gemeinwohl-Bewegungen („AXIOM“, „Commons als Denkweise und Innovationsstrategie im Design“). Von 2017 bis 2025 leitete sie das Labor für empirische Bildwissenschaft am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. Aktuell arbeitet sie als Gastwissenschaftlerin am King’s College London und an der Universität der Balearen an der Entwicklung multimodaler Videoanalysen in Vorbereitung ihres Forschungsprojekts „The Tourist Gaze in Exhibitions“ und ist als Co-Projektleiterin im FWF-DFG-Projekt „The Museum Gaze“ tätig.

Foto: Eva Würdinger
