Univ.-Ass. Dr. habil. Golo Maurer
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Dozent
Leiter der Bibliotheca Hertziana in Rom
E-Mail
+39-0669-993-282
Forschungsinteressen
- Michelangelo
- Architektur der italienischen Renaissance
- Architekturzeichnung
- Fachgeschichtliche Fragen, insbes. Connoisseurship und Wissenschaftssprache
- Italienreisen als Fremd- und Selbstwahrnehmung seit dem 18. Jahrhundert
- Deutsche Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts als Landschaftswahrnehmung
- Bibliotheken im Zeitalter des Post-Digital
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Profil
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Forschung
Curriculum Vitae
- Geboren 1971 in München
- Studium der Kunstgeschichte, der Klassischen Archäologie, der Alten, Mittleren und Neueren Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 2003: Promotion an der LMU mit dem Thema: „Michelangelos Architekturzeichnungen: Entwurfsprozeß und Planungspraxis“. Die Promotionsschrift erhielt den Wolfgang-Ratjen-Preis 2003
- 1998-2005: Promotionsstipendiat, wiss. Hilfskraft und wiss. Assistent an der Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte), Rom
- SoSe 2005: Lehrauftrag an der Universität Hamburg
- 2005-2008: Akademischer Rat a. Z. am Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg
- 2008-2010: Auslands-Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als Gast des Kunsthistorischen Instituts in Florenz (Max-Planck-Institut)
- 2010-2011: Postdoc-Stipendiat der Bibliotheca Hertziana, Rom
- 2011-2015: Universitätsassistent am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien
- 2014: Habilitation im Fach Kunstgeschichte an der Historisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien mit dem Thema: „Italien als Erlebnis und Konstruktion. Landschaftswahrnehmung deutscher Künstler und Reisender 1760–1870“.
- SoSe 2015: Lehrstuhlvertretung am Kunsthistorischen Institut der Ruhr-Universität Bochum
- Seit Oktober 2015: Bibliotheksdirektor an der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom sowie Dozent am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien
Aktuelle Forschungsprojekte
Post-Digital Libraries. Perspektiven und Strategien für geisteswissenschaftliche Forschungsbibliotheken im Zeitalter des Post-Digital.
Das Vorhaben beschäftigt sich mit der Frage, wie geisteswissenschaftliche Spezialbibliotheken in den nächsten 10 Jahren ihre katalysatorische Rolle im Wissenschaftsprozess als Ort des Lesens, Lernens und des Diskurses neu definieren können bzw. müssen. Dem Ansatz liegt eine im weiteren Sinne auf die Materialität von Bibliotheken und Archiven bezogene Lesart des Post-Digital-Turn zu Grunde (George Dyson, Florian Cramer, Jeffrey Pomerantz, Gary Marchionini), wonach in Anlehnung an Thesen von Nicholas Negroponte und Kim Cascone „post-Digital“ dahingehend zu verstehen ist, dass die Digitalisierung weiter Bereiche des Lernens und Arbeitens als inzwischen selbstverständliche Voraussetzung wissenschaftlichen Lebens und Arbeitens die inhaltlichen Debatten und Fragestellungen nicht länger überlagert und sich der Blick wieder auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Interessen der Forschung und der dort tätigen Menschen richten kann. Im Zentrum stehen dabei Fragen nach dem Arbeitsplatz der Zukunft, nach der Gestaltung der täglichen Kommunikation, nach dem Verhältnis digitaler und analoger Medien sowie nach Möglichkeiten strategischer Neuausrichtungen im Sammlungsprofil.