Publications


1.) Selbständige Publikationen


St. Stephan in Wien. Die gotische Kirche im Bau (1200 – 1500), Wien-Köln-Weimar 2018 (Böhlau Verlag, 324 Seiten)

Erstmals in der 200- jährigen Forschungsgeschichte zur Wiener Stephanskirche wird der Versuch unternommen, die Bau- und Ausstattungsgeschichte des Mittelalters in ein Gesamtkonzept zu bringen. Die Auswertung beruht auf einen systematisch erfassten Schriftquellenkatalog, der alle im Zusammenhang mit St. Stephan stehenden Urkunden, das Verwaltungsschriftgut und beschreibende Quellen im Zeitraum von 1150 bis Ende des 16. Jahrhunderts umfasst. In der Publikation geht es um eine Darstellung des Kirchenbaues so wie ihn die Zeitgenossinnen und Zeitgenossen sahen und wie sie ihn für die Liturgie, Gedächtnisfeierlichkeiten, Prozessionen, Versammlungen während des Bauverlaufs nutzten. Aufgezeigt die originalen Standorte der Kultobjekte sowie die Motivationen, die den Stiftungen zugrunde liegen.

Der Plan von St. Gallen. Ein Modell europäischer Klosterkultur, Wien-Köln-Weimar 2014 (Böhlau Verlag, 148 Seiten)

Mentalitätsgeschichtliche und kodikologische Aspekte stehen im Mittelpunkt der Publikation „Der Plan von St. Gallen. Ein Modell europäischer Klosterkultur“ (2014) Die Stiftsbibliothek St. Gallen (Schweiz) verwahrt seit mehr als 1100 Jahren eine einzigartige Architekturzeichnung, die in der kulturhistorischen Forschung unter der Bezeichnung St. Galler Klosterplan bekannt ist (Codex Sangallensis 1092). Das Konzept des Klosterplanes ist auf eine bildhafte Umsetzung der Regula Benedicti ausgerichtet. Konkret ist auf eine 112 x 77 cm große aus fünf Teilen zusammengesetzte Pergamentfläche in roten Linien der Grundriss von ca. 52 Klostergebäuden gemalt und mit zahlreichen Inschriften versehen.
Diese karolingische Architekturzeichnung blickt auf eine 400-jährige Forschungsgeschichte zurück. Das Interesse konzentrierte sich vor allem auf Zweck, Entstehungszeit und Herkunft des Planes. Gingen bisherige Forschungsansätze prinzipiell von dem fertig gestellten, vollkommenen Plandokument aus, werden in meinem Buch erstmals das schrittweise Entstehen der Architekturzeichnung und die ursprüngliche Intention der Planverfasser erläutert. Fokussiert werden die formalen Herstellungsprozesse eines karolingischen Skriptoriums, das Buchwissen und die Denkprozesse, die dem bildlichen Entwurf zugrunde liegen. Damit werden auch andere dem St. Galler Klosterplan nahestehende Quellen, Texte und Objekte, in ihrer Bedeutungsbezogenheit neu interpretierbar.
Die Forschungsarbeit ist im Zuge eines an der University of California, Los Angeles durchgeführten Projektes entstanden, das die systematische kulturwissenschaftliche Aufarbeitung der im Kontext zum Klosterplan stehenden Quellen zum Inhalt hatte.


Rezensionen:
Ralf G. Päsler, http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=19712&ausgabe=201409 
   
http://austria-forum.org/af/Wissenssammlungen/B%C3%BCcher_%C3%BCber_%C3%96sterreich/B%C3%BCcher_%C3%BCber_%C3%96sterreich_2014/Schedl_-_St._Gallen

Rosamond McKitterick, Best laid plans, in: The Art Newspaper, Number 261, October 2014

Ivan Hlaváček in: Studie o rukopisech 2014

In: Medioevo latino 36 (2015), 746

In: The Medieval Review
https://scholarworks.iu.edu/journals/index.php/tmr/article/view/20103/26202

Die Kunst der Gotik – Eine Einführung, Wien-Köln-Weimar 2013 (Böhlau Verlag, UTB, 176 Seiten)

Die Kunst der Gotik – Eine Einführung, (2013) Dieser Band gibt einen Überblick über das „gotische Kulturgeschehen“ und versteht sich als Studienbuch; richtet sich darüber hinaus aber auch an benachbarte mediävistische Disziplinen.
Einleitend werden der politisch-, umwelt- und sozialhistorische Hintergrund sowie kulturhistorisch relevante Aspekte dieser um 1140 in Frankreich einsetzenden und letztlich bis in das frühe 16. Jahrhundert zu beobachtenden Kunstepoche erläutert. Ausgehend von der Sakralbaukunst in Frankreich spannt sich sodann der Bogen über England, Italien, das deutsche und böhmische Sprachgebiet zu den Bildkünsten - von der Skulptur, Tafel-, Monumental- und Buchmalerei bis zum ersten Auftreten der Druckgraphik. Die Publikation verfolgt zum einen das Ziel, das Kunstgeschehen in zeitspezifischer Sichtweise zu erläutern und zum anderen Stilentwicklungen darzustellen. Ein Glossar, das die relevanten kunsthistorischen Termini erläutert, ergänzt den Band.

Rezensionen:

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=18518 (Ursula Siepe)

Mittellateinisches Jahrbuch 48.3 – 2013

Bücherrundschau – 1/2013

Klosterleben und Stadtkultur im mittelalterlichen Wien. Zur Architektur religiöser Frauenkommunitäten (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte 51), Wien-Innsbruck 2009 (Studien-Verlag, 408 Seiten)

Die Grundlage der Veröffentlichung „Klosterleben und Stadtkultur im mittelalterlichen Wien. Zur Architektur religiöser Frauenkommunitäten“ (2009) bildet die Habilitationsschrift „Die ehemaligen Frauenklöster des Mittelalters in Wien“. Sie erweitert die architekturhistorischen Ergebnisse hinsichtlich kulturwissenschaftlicher Aspekte insbesondere zu Geschlechterrollen und Interaktionen zwischen Klosterfrauen und Stadtbevölkerung.
Innerhalb der Stadtmauer gab es bereits im 13. Jahrhundert vier Frauenkonvente (St. Jakob auf der Hülben, St. Agnes, St. Laurenz und St. Niklas als Filialkloster der Niederlassung vor dem Stubentor). Zwei weitere Niederlassungen waren an wichtigen Fernstraßen vor den Toren der Stadt angesiedelt: Das Zisterzienserinnenkloster St. Maria bei St. Niklas vor dem Stubentor als Mutterkloster der Niederlassung in der Singerstraße und das Maria Magdalenakloster vor dem Schottentor. Im Verlauf des 14. Jahrhunderts wurden dann noch das Klarissenkloster St. Klara und das Büßerinnenhaus St. Hieronymus gegründet.
Damit existierten zwei vermeintlich gegensätzliche Lebensformen, weibliche Religiosität und Stadtöffentlichkeit, im mittelalterlichen Wien auf engstem Raum nebeneinander.
Neben der architekturhistorischen Rekonstruktion - u.a. mit Hilfe von neuzeitlichem Quellenmaterial - der mittelalterlichen Gebäudekomplexe, die allesamt spätestens im 19. Jahrhundert aus dem Wiener Stadtbild verschwunden sind, spielen vor allem Fragen nach Klausurkonzepten, Konfliktverhalten, Wissenskulturen und Geschlechterbeziehungen sowie Kommunikationsstrategien zwischen den religiösen Frauen, den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt und dem Klerus eine zentrale Rolle.
Normtexte (Visitationen, Klausurvorschriften), Stiftungen und Testamente, Berichte von Zeitgenossen aber auch die funktionsgeschichtliche Auswertung der Klosterarchitektur in Bezug auf Raumdisposition und Raumleitsystemen bilden die Quellenbasis und das methodische Grundgerüst für die Auswertung und gliedern auch den formalen dreiteiligen Aufbau des Buches.

Der König und seine Klosterstiftung in der Stadt Tulln. Eine Selbstinszenierung Rudolfs I. im Herzogtum Österreich (Beiträge zur Kirchengeschichte Niederösterreichs 14, Hg. Thomas Aigner, Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltener Diözesanblatt 31, Hg. Bischöfliches Ordinariat St. Pölten), St. Pölten 2004 (Verlag des Bischöflichen Ordinariat St. Pölten, 87 Seiten)


2.) Herausgeberschaft

St. Stephan in Wien. Die Herzogswerkstatt. Tagungsband zur gleichnamigen internationalen Tagung vom Oktober 2017 - herausgegeben von Barbara Schedl und Franz Zehentner, erscheint im Böhlau Verlag 2019

Gemeinsam mit Michaela Kronberger, Ausstellungskatalog, Der Dombau von St. Stephan. Die Originalpläne aus dem Mittelalter, (370. Sonderausstellung des Wien Museums Wien Museum Karlsplatz 11. März - 21. August 2011) Wien 2011

Burg-Stadt-Kloster. Dürnstein im Mittelalter, Buch und CD, Dürnstein 2005

Starkenberch urbs. Ein virtuelles Modell der Burg Starhemberg in Niederösterreich (Virtuelle Mediaevistik ® 1) Wien 2000


3.) Unselbständige Publikationen


Der Hohe Turm von St. Stephan in Wien. Funktion und Ikonographie (Abgabe RIHA-Journal)

Die Singertorvorhalle und die Prozessionen am Wiener Stephansplatz, in: Tagungsband zur internationalen Abschlusstagung „Mittelalterliche Portale als Orte der Transformation“ vom 11. bis 14. Januar 2018, Universität Bamberg (erscheint im Imhof-Verlag); Manuskript bei Herausgeber.

St. Stephan in Wien. Politische Konflikte und Städtische Kontrolle. in: Richard Nemec und Gerald Schwedler (Hgg.) Cash-Flow im Mittelalter. Kirchliche und kommunale Bauvorhaben zwischen Konflikt und Konsens (vorr. Kölner Architekturstudien. Schriftenreihe der Abteilung Architekturgeschichte des Kunsthistorischen Instituts der Universität zu Köln); Manuskript bei Herausgeber.

Power Symbols and the staged Spectacle, in: Susana Zapke und Elisabeth Gruber (Hgg.), Companion To Medieval Vienna (Brill's Companions To Early European History, Leiden/Boston); Manuskript bei Herausgeber.

The architectural articulation of Vienna, in: Susana Zapke und Elisabeth Gruber (Hgg.), Companion To Medieval Vienna (Brill's Companions To Early European History, Leiden/Boston); Manuskript bei Herausgeber.

St. Stephan in Wien. Das Riesentor und das Stadtrechtsprivileg, in: Tagungsband „Mittelalterliche Portale und ihre Benutzung“ anlässlich des Symposiums vom 23. bis 24. November 2016, Universität Bamberg; Manuskript bei Herausgeber.

Rezension zu: Stiftsbibliothek St. Gallen (Hrsg.): Der St. Galler Klosterplan. Faksimile, Begleittext, Beischriften und Übersetzung. Mit einem Beitrag von Ernst Tremp. St. Gallen 2014, in: H-Soz-Kult, 07.01.2015, http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-23223

Ein Ringen um Form und Inhalt. Der St. Galler Klosterplan, in: Markus Riek, Jürg Goll, Georges Descœudres, Die Zeit Karls des Großen in der Schweiz, Sulgen 2013, 116-125

Der St. Galler Klosterplan – ein materialisierter Diskurs, in: Alfried Wieczorek und Gerfried Sitar OSB (Hgg.), Ausstellungskatalog Benedikt und die Welt der frühen Klöster (Publikation der Reiss-Engelhorn-Museen Band 50) Begleitband zur Sonderausstellung „Benedikt und die Welt der frühen Klöster“ in den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim vom 13. Mai 2012 bis 13. Januar 2013. Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Museum im Benedktinerstift St. Paul in Kärnten, Regensburg 2012, 93-105

Der beschwerliche Weg zum Dom. Die Baugeschichte von St. Stephan, in: Michaela Kronberger und Barbara Schedl (Hgg.)  Ausstellungskatalog, Der Dombau von St. Stephan. Die Originalpläne aus dem Mittelalter, (370. Sonderausstellung des Wien Museums Wien Museum Karlsplatz 11. März - 21. August 2011) Wien 2011, 28-35

Eine Kirche bauen – eine Kirche nutzen. St. Stephan im mittelalterlichen Gebrauch, in: Michaela Kronberger und Barbara Schedl (Hgg.) Ausstellungskatalog, Der Dombau von St. Stephan. Die Originalpläne aus dem Mittelalter, (370. Sonderausstellung des Wien Museums Wien Museum Karlsplatz 11. März - 21. August 2011) Wien 2011, 80-89

Hof - Stadt - Kloster. Zu Funktions- und Gefühlsräumen mittelalterlicher Frauenklöster in Wien. Beitrag zur Tagung: Funktionsräume – Wahrnehmungsräume – Gefühlsräume. Mittelalterliche Lebensformen zwischen Kloster und Hof. Internationale Tagung, 24.-27. September 2009, Stift Admont (Steiermark / A), in: Christina Lutter (Hg.) Funktionsräume, Wahrnehmungsräume, Gefühlsräume. Mittelalterliche Lebendformen zwischen Kloster und Hof (Veröffentlichungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschungen, 59), Wien, Köln, Weimar 2011, 41-58

Geistliches Leben im mittelalterlichen Kloster, in: Helga Penz und Andreas Zajic (Hgg.), Stift Dürnstein. 600 Jahre Kloster und Kultur in der Wachau (Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes 51), Horn-Waidhofen/Thaya 2010, 58-64

Der St. Galler Klosterplan und sein Einfluss auf die Klosterarchitektur, in: Katalog „Macht des Wortes. Benediktiner prägen Europa, Europaausstellung Stift St. Paul im Lavanttal 2009 und Stiftung Kloster Dalheim 2010, Regensburg 2009, 135-148

Der Dom von Passau, Mittelalterliche Baugeschichte & Gotischer Chor, in: Hauck, Michael (Hg.), Der Passauer Dom des Mittelalters: Vorträge des Symposiums Passau, 12. bis 14. März 2007, (Neue Veröffentlichungen des Instituts für Ostbairische Heimatforschung der Universität Passau, 60) Passau 2009, 109-121

Auf die Nutzung der Sakralbauten hinsichtlich liturgischer und funktionaler Aspekte unter Berücksichtigung der Schriftquellen und materieller Quellen, bezieht sich der Aufsatz zur „Der Dom von Passau, Mittelalterliche Baugeschichte & Gotischer Chor“ (2009), der im Rahmen des Symposiums zum mittelalterlichen Dom (12. bis 14. März 2007) entstanden ist.
Ein schwerer Brand im Jahre 1662 richtete am mittelalterlichen Dom derart massiven Schaden an, dass es unabdingbar war, die Bischofskirche zu erneuern. Lediglich die Bausubstanz der Ostteile (Chor, Querschiff und Vierungsturm) ist erhalten. Diese ist an den Außenseiten der Wände heute noch gut sichtbar, an den Innenseiten jedoch barockisiert. Die Gewölbe sind barock. Die Dächer über den Ostteilen sind jünger. Im Grundriss lässt sich im Bereich des Querhauses ein doch sehr massiver Achsenknick erkennen. Die Untersuchung geht Fragen nach dem architekturhistorischen Rang der bedeutenden Bischofskirche des Mittelalters nach und versucht die Bauabfolge beginnend mit der ersten Nennung der Bischofskirche bis hin zum romanischen Dom sowie die Raumdisposition der integrierten gotischen Elemente zu erörtern. Ansatzweise, weil die schriftlichen Quellen zum Baugeschehen kaum vorhanden sind und umfangreiche archäologische Untersuchungen fehlen, werden der Typus, die Intention und das Baukonzept dargelegt, um die Bedeutung des gotischen Chorbaues zu veranschaulichen. Der Einfluss und die Stellung des Passauer Bischofs im kirchenpolitischen Kontext zu den Nachbardiözesen und seine Rolle als Bauherr wird ebenso berücksichtigt, wie der soziale Rang der Bischofskirche innerhalb der Diözese Passau und ihre Funktion im Stadtgebiet.

Herzoghof und Frauenkloster. Repräsentative Bettelordensarchitektur im Herzogtum Österreich, in: Heidemarie Specht und Ralph Andraschek-Holzer (Hgg.), Bettelorden in Mitteleuropa. Geschichte, Kunst und Spiritualität (Beiträge zur Geschichte Niederösterreichs 15), St. Pölten 2008, 433-448

Liturgie & Alltag der Gerresheimer Kanonissen. Das ehemalige Damenstift in Düsseldorf im Kontext neuer Forschungsfragen: in: Quadenhof 2006

Medien der Verkündigung im Mittelalter. Zu den gemalten Anniversarien im Kremser Dominikanerkloster, in: Text als Realie, Internationaler Kongress des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 3. bis 6. Oktober 2000, Krems a. d. Donau (Veröffentlichungen des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit 18, hg. Karl Brunner und Gerhard Jaritz), Wien 2003, 297-317

Kommunikationsstrategien und liturgische Formen des Totengedächtnisses der Bettelorden stehen im Mittelpunkt der Publikation „Medien der Verkündigung im Mittelalter“.
Das ehemalige Dominikanerkloster in Krems, 1236 das erste Mal in den Schriftquellen erwähnt, besitzt in seinem Kreuzgang einen einzigartigen Wandschmuck – ein überdimensional gemaltes Totenbuch. Einst waren die gesamten Wände des Kreuzganges mit gemalten schwarz umrandeten Arkaden versehen, zwischen die rote Linien gezogen waren und in dieser Form den Kanontafeln mittelalterlicher Buchmalereien entsprachen. Im Laufe der Zeit wurde dieses vorgefertigte Rahmen- und Zeilensystem mit schwarzen Schriftzeichen, die die Namen niederösterreichischer Adeliger erkennen ließen, gefüllt. Es handelt sich dabei um die großzügigen Stifter und Wohltäter des Klosters, die sich in diesem von jedem sichtbaren Nekrolog verewigen ließen. Basis der Untersuchung ist eine Objektbefundung nach paläographischen und kunsthistorischen Methoden, die dann weitreichende Fragestellungen besonders in den kulturwissenschaftlichen Kategorien „Medien“ und „Kommunikation“ erlaubt. Es geht nicht nur dieser einzigartigen Form des Totengedächtnisses, der Liturgie und der Soziologie des Kreuzganges, sondern auch die mediale Präsentation und didaktisch ausgereifte Wissensvermittlung der Bettelorden.

... die Chappellen die da leit in sant Stephans Vreythof ... Zu Ausstattung und Wirkung des unterirdischen Nischenraumes, in: Fundort Wien (Berichte zur Archäologie 5), Wien 2002, 246-254

Zum Gründungsbau des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters St. Bernhard bei Horn (Beiträge zur Kirchengeschichte Niederösterreichs 8, Hg. Thomas Aigner, Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltner Diözesanblatt 25, Hg. Bischöfliches Ordinariat St. Pölten), St. Pölten 2001, 51-72

Rezension zu Werner Müller und Norbert Quien, Spätgotik virtuell. Für und Wider der Simulation historischer Architektur, Weimar 1999 und Werner Müller und Norbert Quien, Erdachte Formen – errechnete Bilder. Deutschlands Raumkunst der Spätgotik in neuer Sicht, Weimar 2000, in: Medium Aevium Quotidianum 44 (2001), 94-96

Mauerkrone – Zinnenkranz. Von der Wechselbeziehung zwischen Kronen und Architektur als adelige Repräsentationskultur, in: Falko Daim und Thomas Kühtreiber (Hg.) „Sein & Sinn, Burg & Mensch“, Ausstellungskatalog, Schloß Ottenstein und Schloß Waldreichs 2001, St. Pölten 2001, 539- 542

Die ehemaligen Dominikanerinnenklöster in Imbach und Tulln. Aspekte rudolfinischer Baukunst in virtueller Rekonstruktion, in: „Abgekommene Stifte und Klöster in Niederösterreich (Beiträge zur Kirchengeschichte Niederösterreichs, 6, hrsg. von Thomas Aigner, Geschichtliche Beilagen zum St. Pöltener Diözesanblatt, 23, hrsg. vom bischöflichen Ordinariat St. Pölten). St. Pölten 2001, 131-149

gemeinsam mit Gertrud Blaschitz: Die Ausstattung eines Festsaales – eine ikonologische und textkritische Untersuchung der Wandmalereien des Hauses Tuchlauben 19, in: Gertrud Blaschitz (Hg.), Neidhartrezeption in Wort und Bild (Medium Aevum Quotidianum Sonderband X) Krems 2000, 84-111

Zur Baugeschichte der ehemaligen Minoritenkirche in Wien, in: Mitteilungen der Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung in Wien, 52, Heft 2, (2000), 1-5

Stilistische Kontraste als politische Propaganda. Zur Baukunst des letzten Babenberger-Herzogs Friedrich II. in: Kontraste im Alltag des Mittelalters. Internationaler Kongress in Krems, 29.9 bis 2.10.1998 (Forschungen des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Diskussionen und Materialien 5) Wien 2000, 211-228

Die Kapelle Herzog Friedrichs II. und die Rekonstruktion eines Prestigebaues, in: Barbara Schedl (Hg.), Starkenberch urbs. Ein virtuelles Modell der Burg Starhemberg in Niederösterreich (Virtuelle Mediaevistik 1, hg. von Barbara Schedl) Wien 2000

Klösterliche Architektur des Mittelalters – Neue Wege des Bauens, in: Elisabeth Vavra (Hg.)  „Die Suche nach dem verlorenen Paradies. Europäische Kultur im Spiegel der Klöster“, Ausstellungskatalog, Stift Melk 2000, St. Pölten 2000, 103-112

14 Katalognummern zur Architektur Österreichs im 13. Jahrhundert, in: Geschichte der bildenden Kunst in Österreich, Bd. 2, Gotik, hrsg. Günter Brucher, München, London, New York 2000, Kat.Nr. 15-28, 217-229

... Dacz Münster dasc den Minnern prüdern ze Wienne erbawe. Zur virtuellen Rekonstruktion der Minoritenkirche in Wien, in: Österreichischer Zeitschrift für Kunst- und Denkmalpflege, 52 (1998) Heft 3/4, 479-490

Eine neue zeitliche Einordnung des Chores der ehemaligen Dominikanerkirche Hll. Peter und Paul in Krems an der Donau (Nö.), in: Österreichischer Zeitschrift für Kunst- und Denkmalpflege, 52 (1998), Heft 2, 387-392

Rezension zu: Anna Muthesius Byzantine Silk Weaving, in: Medium Aevium Quotidianum 38 (1998), 66-67

Ciseleur-Atelier oder Goldarbeiter&Ringfabrikant. Zur Geschichte kunstgewerblicher Metallbearbeitung in Wien-Neubau, in: Ausstellungskatalog „Carl Auböck – Maler und Designer“, Wien 1997, 77-87

Wirtschaftshistorische Aspekte zu den Handwerksbetrieben der Gürtler, Bronzewarenerzeuger und Ziseleure in Wien-Neubau zur Jahrhundertwende, in: Steine sprechen 1 (1997), 10-14

Anmerkungen zur Baugeschichte der mittelalterlichen Pfarrkirche von Himberg, in: Unserer Heimat, 3 (1996), 246-251

Eine frühgotische Kapelle in der Residenz des letzten Babenberger-Herzogs. Architektur und Repräsentation unter Friedrich II., in: Aachener Kunstblätter, 60 (1994), Festschrift für Hermann Fillitz zum 70.Geburtstag, 249-256

 

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