Ornament und Erkenntnis
Zur Überschneidung der künstlerischen und der wissenschaftlichen Sphäre im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts
27. Februar 2026
Universität für angewandte Kunst, Seminarraum 22, Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien
Programm
13.00 s.t.
Begrüßung und Einführung: Alexander Damianisch (Support Kunst & Forschung), Elisabeth Grabenweger (Wien)
13.15–14.45
Raphael Rosenberg (Wien): Farbe ≠ Formen: Kandinskys gescheitertes Experiment als Teil der Geschichte wissenschaftlicher Ästhetik
Deborah Holmes (Salzburg): Weibliche Kritik der Wissenschaft. Entwicklungslinien in und um Wien ab 1900
14.45–15.00 Pause
15.00–16.30
Elisabeth Grabenweger (Wien): Die Wahrheit der Abstraktion. Marianne Thalmanns Gestaltungsfragen der Lyrik von 1925
Elana Shapira (Wien): Wie sieht die Frau? Feminismus und Ästhetik in Wien 1930
16.30–16.45 Pause
16.45–18.15
Annette Wolf (Berlin): Verfehlte Begegnung? Fritz Strichs Bezugnahme auf Heinrich Wölfflins Kunstgeschichtliche Grundbegriffe
Sabine Mainberger (Bonn): Lave les lignes, Lava-Linien. Zu Antonin Artaud
19.00
Abendvortrag, Heidi Horten Collection, Hanuschgasse 3, 1010 Wien
Régine Bonnefoit (Neuchâtel): Lineare Übersetzungen in der Kunst
