STATE AND THE ART

24.09.2021 12:38

Current Cultural Politics in Hungary, Poland and Romania

Vortragsreihe des Instituts für Kunstgeschichte in Kooperation mit der Kunsthistorischen Gesellschaft

 

Anmeldung zum Vortrag am 13. Oktober vor Ort*:
https://www.eventbrite.de/e/state-and-the-art-close-encounters-of-the-third-kind-edit-andras-sr-1-tickets-186246176327

Anmeldung für den Online-Zugang am 13. Oktober:

https://www.eventbrite.de/e/state-and-the-art-close-encounters-of-the-third-kind-edit-andras-online-tickets-186919068967


13. Oktober 2021:
Edit Andras (Budapest/Hungary):
Close Encounters of the Third Kind: Invasion of the Hungarian Art Scene by the State
Moderation: Máté Csanda

24. November 2021:
Celia Ghyka (Bucharest/Romania)
Objective Violence. About the Politics of Public Space in Contemporary Romania
Moderation: Magdalena Nieslony

12. Jänner 2022:
Tomasz Zaluski (Lodz/Poland)
Not Quite There Yet. Cultural Policy, Official State Art, and Reaction Against Soft Authoritarianism in Contemporary Poland
Moderation: Sebastian Egenhofer


Die Vortragsreihe „State and the Art. Current Cultural Politics in Hungary, Poland and Romania“ widmet sich den gegenwärtigen Relationen zwischen dem Staat und den Künstlerinnen und Künstlern, den Museen und Galerien, den Kunstkritikerinnen und -kritikern sowie anderen Kulturschaffenden in Zentral- und Osteuropa. Jeder der drei Vorträge fokussiert die Situation in einem Land, beispielsweise die institutionellen und ökonomischen Bedingungen, nationale Repräsentationen oder bildungspolitische Entscheidungen. Die Reihe hat es zum Ziel, die Kunstpolitik der umstrittenen, rechtskonservativen Regierungen etwa in Polen und Ungarn unter die Lupe zu nehmen und zu fragen, welche kunstpolitischen Konsequenzen diese Regierungen für die jeweiligen Milieus der Kunstschaffenden haben. Wie wirken sich die Regierungen auf die Produktion und Rezeption von Kunst? Wird das kulturelle Leben in diesen Ländern von der Politik eingeschränkt, oder wird es weitgehend in seiner Autonomie belassen? Welche kulturpolitischen Weichenstellungen erfolgten in den letzten Jahren? Wie reagieren die Kunstschaffenden auf die politischen Rahmenbedingungen? Die Frage nach der jeweiligen Beziehung von Politik und Kunst wird möglichst differenziert diskutiert, um die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern zu erfassen und auch medial weniger präsente Länder wie das sozialdemokratisch regierte Rumänien vorzustellen.


* Bei Teilnahme vor Ort die Hygienemaßnahmen der Universität Wien beachten!